28.06.2013 "Es brennt" am Stachus in München - Kommunikation

ES BRENNT am Stachus

Anlässlich der immer prekärer werdenden Arbeitsbedingungen haben sich Berufsverbände und Gewerkschaften aus allen Bereichen der Film- und Fernsehproduktion zum Aktionsbündnis ES BRENNT zusammengeschlossen. Gemeinsam luden Sie am Freitag, 28.6.2013 um 17 Uhr an einen ganz besonderen roten Teppich am Brunnen des Münchner Karls- platzes ein: Mit bundesweit bekannten Schauspielern und brennendem Stuntman.

Zusammen mit den SchauspielerInnen werden Film- und Fernsehschaffende auf die zunehmend prekären Arbeitsbedingungen bei Film und Fernsehen aufmerksam machen. Denn die Missstände betreffen alle - die vielen unsichtbaren Profis hinter den Kulissen ebenso wie die Stars im Rampenlicht, die freien MitarbeiterInnen genauso wie Festangestellte und auf Produktionsdauer Beschäftigte.

Das Aktionsbündnis ES BRENNT weist auf die Umstände hin, unter denen Bilder von Film und Fernsehen entstehen. Vom Glamourfaktor sind die meisten Film- und Fernsehschaffenden weit entfernt - stattdessen überschatten sinkende Gagen und Honorare bei zunehmendem Leistungsdruck, überlange Arbeitszeiten und mangelnde soziale Absicherung das tägliche Schaffen sowohl im Dreh- als auch im Postproduktionsalltag.

Dieser Trend muss umgekehrt werden. Billigproduktionen dürfen nicht weiter zunehmen zu Lasten der Arbeitsstandards und letztendlich auch der Qualität der Film- und Fernsehproduktionen.

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