23.09.2012 CINEC 2012 - Aus_und_Weiterbildung

Sonntag, 23.09.2012, 10:00 Uhr

Thema: „Mit dem Rücken zur Wand“ – Entwicklungen in der TV-Branche aus Sicht der Freien

Seit Jahren sinken oder stagnieren die Preise für Fernsehschaffende. Sparen, Sparen, Sparen ist die Devise der TV-Sender. Gerade das Öffentlich-rechtliche Fernsehen rühmt sich mit seinem qualitativ hochwertigen Programm. Die Herstellung dieses Programms verlangt eine hochwertige Technik und qualifiziertes Personal. Gleichzeitig werden große Unterschiede gemacht, in der Bezahlung und bei den Arbeitsbedingungen von festangestellten gegenüber freien Mitarbeitern. Aus Kameradienstleistern und freien Produktionsfirmen werden Werkhersteller und Rechteverkäufer. Die Neuregelung der Reduzierung der UST von 19% auf 7%  führt zu weitreichenden rechtlichen Veränderungen und macht eine Neubewertung der Verträge nötig.

Wohin führen uns die Veränderungen im Fernsehen?

Welcher Freiberufler kann sich die Arbeit für das Fernsehen noch leisten?

Kameraleute stellen die Bilder her, die gesendet werden und sind somit essentiell für TV-Sender.

Warum sind Kameraleute bisher in keinem Entscheidungsgremium vertreten?

Wie sinnvoll ist es dann an der Herstellung des Programms zu sparen?

Leidet darunter nicht die Qualität des „Produktes“, also das Fernsehprogramm der Sender?

Wohin fließen die Gebührengelder tatsächlich? Wohin führt dieser Weg?

Wie sehen die täglichen Arbeitsbedingungen aus? 

Wird das öffentlich rechtliche Fernsehen seinem Programmauftrag gerecht?

Worin bestehen die Vor- und Nachteile für die Kameradienstleister und die freien Produktionsfirmen?

Podiumsteilnehmer: Wolfgang Hannemann (2.Vorsitzender BVFK), Stefan Nowak, Kameramann (verdi,BVFK) Ertunc Eren (Projektmanager Verdi), RA Meyer-Davies (Vertragsrecht und Steuerrecht), BR Wolfgang Haas (Leiter Produktionsbetrieb Fernsehen), Uwe Bendixen (Produzent C.M.P.)

Moderation: Diethelm Straube

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