9. Juli 2024

Digitale Redakteure: KI in der Medienlandschaft

Künstliche Intelligenz (KI) hat bereits festen Einzug in unseren Alltag und auch in Redaktionen und Medien gehalten. Während diese technologischen Innovationen das Potenzial haben, die journalistische Arbeit und möglicherweise auch die Qualität der Veröffentlichungen positiv zu beeinflussen, bergen sie auch Risiken, vor allem in Bezug auf die journalistische Ethik. Aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen beleuchten, wie und wofür KI aktuell im Journalismus eingesetzt wird, welche Chancen und Gefahren damit einhergehen und wie sich dies in Zukunft weiterentwickeln könnte. […]

Lernende Algorithmen unterstützen Journalist:innen bereits derzeitig in verschiedenen Phasen redaktioneller Prozesse, indem sie diese schneller und effektiver gestalten und so mehr Raum für Recherchen und Produktionen von Themen schaffen, die in ihrer Komplexität nicht zu automatisieren sind (Elmer, 2022, S. 346 – 351).

Die Anwendungsbereiche algorithmengesteuerter Systeme im Journalismus lassen sich in assistierende, generative und distribuierende Technologien unterteilen. Assistierende Technologien unterstützen bei der Informationsgewinnung, während generative Technologien Texte generieren können. Distribuierende Technologien ermöglichen hingegen eine personalisierte Distribution von Inhalten (Graßl u.a., 2022, S. 3-10).

https://de.ejo-online.eu/digitales/digitale-redakteure-ki-in-der-medienlandschaft

Digitale Redakteure: KI in der Medienlandschaft

Künstliche Intelligenz (KI) hat bereits festen Einzug in unseren Alltag und auch in Redaktionen und Medien gehalten. Während diese technologischen Innovationen das Potenzial haben, die journalistische Arbeit und möglicherweise auch die Qualität der Veröffentlichungen positiv zu beeinflussen, bergen sie auch Risiken, vor allem in Bezug auf die journalistische Ethik. Aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen beleuchten, wie und wofür KI aktuell im Journalismus eingesetzt wird, welche Chancen und Gefahren damit einhergehen und wie sich dies in Zukunft weiterentwickeln könnte.

Als Teilgebiet der Informatik, welches „menschliche kognitive Fähigkeiten imitiert“ um Aufgaben eigenständig zu bearbeiten, besitzt Künstliche Intelligenz das Potenzial, redaktionelle Prozesse zu vereinfachen, doch wirft dies Überlegungen bezüglich sowohl gesellschaftlicher als auch (medien-) ethischer Standards auf. Dies erfordert eine kritische interdisziplinäre Auseinandersetzung und Systematisierung des Forschungsfeldes – eine „neue Medienethik“, die sich mit den ethischen und gesellschaftlichen Herausforderungen von künstlicher Intelligenz auseinandersetzt.

Lernende Algorithmen unterstützen Journalist:innen bereits derzeitig in verschiedenen Phasen redaktioneller Prozesse, indem sie diese schneller und effektiver gestalten und so mehr Raum für Recherchen und Produktionen von Themen schaffen, die in ihrer Komplexität nicht zu automatisieren sind (Elmer, 2022, S. 346 – 351).

Die Anwendungsbereiche algorithmengesteuerter Systeme im Journalismus lassen sich in assistierende, generative und distribuierende Technologien unterteilen. Assistierende Technologien unterstützen bei der Informationsgewinnung, während generative Technologien Texte generieren können. Distribuierende Technologien ermöglichen hingegen eine personalisierte Distribution von Inhalten (Graßl u.a., 2022, S. 3-10).

https://de.ejo-online.eu/digitales/digitale-redakteure-ki-in-der-medienlandschaft

 

Das Recht am eigenen Text

Welche Rechte haben freie Journalistinnen und Journalisten an ihren eigenen Texten, insbesondere wenn es keine vertraglichen Regelungen gibt? Wie sieht es mit Zweitverwertungen aus? Darüber haben sich Geraldine Friedrich und Françoise Hauser mit der Rechtsanwältin Renate Schmid unterhalten.

https://bildblog.de/144212/vorleser-mit-hintergedanken-recht-am-eigenen-text-biden-interview/

Der Freien-Podcast

von Geraldine Friedrich und Francoise Hauser

https://freienpodcast.letscast.fm/episode/das-recht-am-eigenen-text

 

Schlechte Nachrichten für positiven Journalismus

Zwei Redakteurinnen von Focus Online wollten den Blick auf die Welt verändern. Doch nach nicht einmal einem Jahr hat Burda Forward seine App mit guten Nachrichten und Achtsamkeitsübungen wieder eingestellt.

Welche Nachricht darf es zuerst sein – die schlechte oder die sehr schlechte? Die guten und sehr guten Nachrichten jedenfalls sind aus. Zumindest bei Burda: Still und leise hat der Verlag die vor nicht einmal einem Jahr ins Leben gerufene App News to be Good begraben.

Das Start-up der Verlagstochter Burda Forward war „eine News App, die Nachrichten bewusst so transportiert, dass ihre Leser:innen sich nicht negativ belastet fühlen“, teilte das Unternehmen zum Launch im August 2023 mit. Erreichen wollte man jene, die Nachrichten sonst vermeiden. Die Basis sei ein „sachlicher und kompakter Nachrichtenüberblick ohne unnötige ’Trigger’, etwa in Form von alarmistischen Headlines, aufmerksamkeitsstarken Bildern oder tendenziösen Formulierungen“. (Paid)

https://medieninsider.com/burda-fordward-news-to-be-good-eingestellt/22563/?utm_content=MI23026&utm_term=breaking-newsletter&utm_medium=breaking-newsletter&utm_source=Link-Post

Quelle: DIMBB-MEDIEN-News

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