BVFK NL 01/2015

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Newsletter 01/2015

Liebe Mitglieder und Interessenten des BVFK,

Das Neue Jahr ist da und wir beginnen es mit einem Newsletter in neuem Gewand in Form eines überarbeiteten Layouts. An erster Stelle stehen jedoch die Inhalte – und da haben wir für 2015 über eine Menge aktuelle und langfristige Projekte zu berichten, die wir bearbeiten und über deren Stand wir euch nachfolgend informieren möchten. Die „5-Jahres-Feier“ Ende Oktober war ein großer Erfolg für uns, besonders was die Außenwahrnehmung des Verbandes betrifft. Wir haben uns inzwischen in der Branche etabliert und werden gehört. Was das für das Neue Jahr bedeutet und was wir uns dafür vorgenommen haben, erfahrt ihr gleich anschließend von unserem 1. Vorsitzenden Frank Trautmann. Wir freuen uns auf eure Wünsche, Anregungen und Mitarbeit - sagt uns gerne und jederzeit eure Meinung und meldet euch zu Wort. Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Interessenten ein schönes und erfolgreiches 2015!


Inhalt
  1. Newsletter 01/2015
  2. Rückblick und Ausblick auf 2015
  3. Zusätzliche Bezirksstrukturen im BVFK
  4. Nachklapp "5 Jahres Feier"
  5. Neue Kampagnen auf der Website
  6. Social Media Aktivitäten des BVFK
  7. Thema „Haftung und Verantwortung"
  8. Berufskodex
  9. Reform in der KSK ab 2015
  10. Betriebliche Altersvorsorge für Freie
  11. Aufruf an Assistentinnen und Assistenten
  12. Hotline Aufruf
  13. Neues Fördermitglied ARRI
  14. Termine
  15. Fragen zum Newsletter?

Rückblick und Ausblick auf 2015

Der Jahresbrief von Frank Trautmann, unserem 1. Vorsitzenden.

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder,


zum Jahreswechsel ist es Zeit das Erreichte zu bilanzieren und eine kleine Vorschau auf die Geschehnisse im kommenden Jahr zu geben.
Doch zunächst möchte ich mich bei Euch allen für die Unterstützung unserer erfolgreichen kontinuierlichen Entwicklung bedanken.

2014 war ein erfolgreiches Jahr.

Es fällt auf, wie positiv unsere Arbeit nach außen wahrgenommen wird. Am stärksten wird dies sichtbar in der Zusammenarbeit mit anderen Verbänden, technischen Partnern und Vertretern der Öffentlichkeit wie Politik und Presse. Aber auch gegenüber Produzenten und Auftraggebern haben wir mittlerweile ein größeres Gewicht bekommen.

Das verpflichtet auch. Die angestrebte Professionalität von Verbandsarbeit ist nicht mehr umkehrbar. Das fordert uns in der Vorstandsarbeit im besonderen Maße, da wir nun dafür Sorge tragen müssen, eigene gesetzte Ansprüche auch nachhaltig vertreten zu können. Eine Entwicklung positiv zu gestalten ist oftmals leichter, als einen Standard langfristig zu halten!

Natürlich gab es auch ein paar Rückschläge – natürlich sind nicht alle Erwartungen erfüllt worden.

Das analysieren wir genau im Vorstand und werden es im nächsten Jahr optimieren.

Ein Höhepunkt in der Darstellung unseres Verbandes war sicherlich unser 5-Jähriger Geburtstag, bei der die geschilderte Außenwahrnehmung deutlich sichtbar wurde. Dieser 29. Oktober wird in der Historie des BVFK - und nicht nur in der Nachbetrachtung von 2014 - einen entscheidenden Platz einnehmen.

Es gibt kontinuierliche Arbeiten, die wir auch als Service für die Mitglieder verstehen – Aufgaben, die sich einfach darstellen lassen, aber für den Vorstand mit großem Aufwand verbunden sind. Das betrifft den Bereich der internen Kommunikation wie Website, Newsletter, die Versicherungen und andere Rabatte, aber auch das Erstellen von Wissensdatenbanken, technische Hotline, Mitgliedsausweise etc.

Die großen inhaltlichen Themen im ausklingenden Jahr waren sicher die Auswertung zur Sozialstatusumfrage, der Honorarspiegel und Umgang mit Dumping sowie das Urheberrecht. Insbesondere sind wir bei den Honorarverhandlungen involviert, wenn auch nicht immer als Verhandler, so doch als Ratgeber und Ansprechpartner. Das ist gemeinsam mit den einhergehenden juristischen Begleitungen der größte Posten, gerade hinsichtlich Arbeitsaufwand und Kosten.

Für diese Arbeit ist es ungeheuer wichtig, dass Ihr Euch mit Euren Erfahrungen und Kenntnissen einbringt. Kommt auf die Regionaltreffen, sucht das Gespräch mit uns, gebt uns Feedback oder arbeitet im Vorstand mit!

Wir haben mittlerweile ein Team von rund 20 Leuten, die im Vorstand aktiv Aufgaben und Verantwortung übernehmen. Leute, die wir auch weiterhin dringend brauchen und deren Zahl auch noch wachsen sollte. Die Arbeit für den BVFK ist sicher nicht immer einfach, aber sie macht Spaß und jede/r, der/die bei uns mitarbeitet wird auch persönlich etwas für sich aus der Arbeit herausziehen.

Wir brauchen Euch ganz dringend mit Rat und Tat!

Die Gefahr, dass Erreichtes wieder verloren geht ist groß, wenn sich ein Rückgang von Aktivitäten einstellt. Die rein zeitlichen Schwankungen, denen ein jeder von uns durch seine berufliche Situation ausgesetzt ist, sind nun mal Realität. Diese Gefahr wächst leider mit jedem Schritt, den der BVFK nach vorne geht. Wir sind mittlerweile auch soweit, dass jeder zu dem Verband stehen kann. Bitte werbt weiter für eine Mitgliedschaft – der BVFK ist dabei eine Marke zu werden, deren Nennung immer mehr auf Visitenkarten oder Abspännen zu finden ist.

Wie geht es nun 2015 weiter?

Die neu gewonnenen Kontakte und Bündnisse müssen wir konservieren und für die Interessen des BVFK nutzbar und sichtbar machen. Die politische Arbeit sollte dabei vordergründig sein. Die Vernetzung mit anderen Verbänden und Interessengruppen und das Ausloten von Schnittmengen und Synergien werden 2015 ausgebaut. Wir wollen diese Kooperationen auch erweitern und uns international orientieren. Es sind neue und vielversprechende Pressekontakte entstanden, die wir uns zu Nutze machen werden. Das schließt neben redaktionellen Beiträgen auch Kolumnen ein.

Auch dafür brauchen wir Eure Mithilfe!

Der enorme finanzielle Druck, dem viele von Euch ausgesetzt sind, verpflichtet uns, Aktionen und Informationen in dieser Hinsicht 2015 zu verstärken und unsere politische Arbeit mehr in den Vordergrund zu stellen. Ein zentrales Thema bleibt die Statusfrage, bei der wir wegen gemeinsamer Interessenlage auch Allianzen mit Produzenten schließen können. Auch das Urheberrecht wird uns weiterhin beschäftigen, zumal es in vielen Argumentationsketten auftaucht. Ebenso nehmen wir das Thema Alterssicherung aktiv auf.

Eine weitere zentrale Bedeutung wird die Aus- und Weiterbildung haben. Wir werden Kooperationen mit Bildungsträgern anstreben, um Berufsbild und Ausbildung von Kameraleuten mitzubestimmen, die zukunftsweisend für die Entwicklung unseres Berufsbildes und die des Verbandes sind. In diesem Zusammenhang werden wir auch weiter Möglichkeiten von internen Schulungen erörtern. Mit den bereits etablierten Symposien und Workshops machen wir natürlich weiter.

Das Thema Zertifizierung für Kameraleute bleibt immer präsent. Es ist wichtig, dass wir in unserer Werbung für diese Projekt nicht nachlassen. Die Möglichkeit der Zertifizierung hat sich zwar herumgesprochen und ist partiell etabliert, aber noch lange kein „Selbstläufer“. Die beste Werbung dafür ist natürlich sich selbst zertifizieren zu lassen.

Im Frühjahr werden wir unsere jährliche Mitgliederversammlung abhalten. Wir möchten Euch jetzt schon bitten daran teilzunehmen und mit uns im Vorfeld die Inhalte dieser wichtigen Veranstaltung auf den vor uns liegenden Regionaltreffen zu gestalten. Es wird turnusmäßig Neuwahlen geben – möglicherweise habt Ihr ja Interesse und Lust als gewählter Vertreter mitzuarbeiten.

Zum Schluss bleibt mir, meinen Dank zu wiederholen.

Danken möchte ich den vielen Mitgliederinnen und Mitgliedern, die uns durch praktische und vielfältige Hilfe so gut durch unsere Projekte gebracht haben – insbesondere dem Vorstand und den weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch unseren externen Mitarbeiterinnen in der Geschäfts- und Pressestelle und den vielen Dienstleistern und Ratgebern, ohne die wir die Arbeit im zurückliegenden Jahr nicht so erfolgreich gestaltet hätten.

All denen, unseren weiteren Partnern und Freunden

aber ganz besonders Euch persönlich wünschen wir

ein gesundes glückliches und erfolgreiches Jahr 2015.

Frank Trautmann, 1. Vorsitzender des BVFK


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Zusätzliche Bezirksstrukturen im BVFK

Inzwischen haben wir in allen Regionen, Ost, West, Nord,  Süd und Mitte regelmäßige BVFK Treffen etabliert.

Trotzdem hat sich gezeigt, dass uns aufgrund der Entfernungen sehr viele Mitglieder nicht persönlich erreichen können. Die Treffen finden normalerweise in den Ballungs-räumen statt, in denen auch die meisten Mitglieder der Regionen zu Hause sind. Aber auf diese wollen wir das Grundprinzip der persönlichen Erreichbarkeit natürlich nicht beschränken.
Gerade in der Region „Mitte“, die sich weit nach Südwesten ausdehnt, besteht daher die Notwendigkeit, die Treffpunkte in kleineren Einheiten zu verteilen.
Auch in anderen Regionen erweitern wir das Netz der Regionaltreffen, die zum einen der Information dienen, aber auch fachliche Veranstaltungen zum Inhalt haben können. So fanden bereits in Bremen, Kiel, und in Saarbrücken, Karlsruhe und Dresden/Leipzig Treffen statt. Stuttgart, Leipzig und Hannover sind in Planung und weitere werden folgen. Die bisherige Regionalstruktur in Nord, West, Ost Süd und Mitte mit jeweils einem Vorstandsvorsitzenden aus der Region soll erhalten bleiben. Dies zeichnet unseren Verband schließlich gegenüber allen anderen Verbänden aus.

Vor allem ist es uns sehr wichtig, die Sorgen und die aktuellen Branchenaktivitäten in den Bezirken von den Mitgliedern zu erfahren, um einen Überblick über den Organisationsbedarf unserer Mitglieder zu haben und unsere Kräfte optimal bündeln zu können.

Die einzelnen Bezirke sollen von ortsansässigen Mitgliedern betreut werden, die im engen Kontakt zum Vorstand und besonders zum jeweiligen Regionalvorstand stehen, der weiterhin für die gesamte Region verantwortlich sein wird.

Wir möchten hiermit anregen, an der Gründung und Belebung der Arbeit in eurem Bezirk mitzuwirken und rufen euch dazu auf, selbst eine aktive Rolle bei der Organisation einzunehmen.

Die Aufteilung der zusätzlichen bzw. ergänzenden BVFK Bezirke:

In der Region NORDBezirk 01 Kiel

Bezirk 02 Bremen

Bezirk 03 Hannover
In der Region WEST
Bezirk 04 Dortmund
In der Region MITTE
Bezirk 05 Frankfurt/ Mainz/Koblenz

Bezirk 06 Saarbrücken

Bezirk 07 Karlsruhe
In der Region SÜD
Bezirk 08 Nürnberg
In der Region OST
Bezirk 09 Dresden/Leipzig

Bezirk 10 Rostock/Schwerin

Also: solltet ihr dazu gehören, kommt zu den Treffen und macht mit!


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Nachklapp "5 Jahres Feier"

5 Jahre BVFK – Für gute Bilder und gute Bedingungen
Ein Rückblick auf die Jubiläumsfeier am 29. Oktober 2014 in Berlin

Das ganztägige Event anlässlich des fünfjährigen Bestehens des BVFK rückte aktuelle Themen aus der Arbeitsrealität von Kameraleuten ins Licht und vereinte Bildgestaltende aus ganz Deutschland zum fachlichen und feierlichen Austausch. Einige Impressionen und Presseberichte vom 29. Oktober 2014 im La Luz in Berlin haben wir hier für euch zusammengestellt:

www.bvfk.tv/5jahre

www.bvfk.tv/presse/presseueberuns

www.bvfk.tv/presse/bilder/16

Ein Dankeschön
Kameraleute, die sich im BVFK engagieren, wollen nicht nur die Bedingungen ihrer beruflichen Zukunft gestalten, sondern auch und immer wieder neue, herausragende Bilder. Daher luden hochkarätige Symposien und Workshops, u.a. von Sony und Arri, zum aktiven Ausprobieren ein. Praxistipps und Wissensvermittlung – angewandt und zugewandt - das ist nur ein Service des BVFK für die Mitglieder. Denn so schnell, wie technische Neuerungen auf den Markt gelangen, kann jeder für sich allein kaum alles ausprobieren. Unser Dank gilt an dieser Stelle unseren Partnern, die die einzelnen Tagesprogrammpunkte so hochwertig, professionell und kurzweilig umgesetzt haben. Unsere Freude drücken wir all jenen gegenüber aus, die das Angebot zu schätzen wissen und immer wieder neue Wünsche und Anregungen äußern, oder sich um die Organisation kümmern.

Ein Statement
„5 Jahre BVFK - Für gute Bilder und gute Bedingungen“ sagt nichts anderes als: Wir sind da und wir tun was. Der BVFK setzt sich nachhaltig für handwerklich und technisch qualitätsvolle Bildproduktion ein und vor allem dafür, dass die Kameraleute auch in Zukunft von ihrer Hände Arbeit leben können. In der Fachwelt wird das Engagement des jungen Verbandes wohlwollend registriert und durch mediale Beachtung und offenen Dialog bereits sichtbar gewürdigt. Sendeanstalten und Produktionsfirmen sind hierfür weit offener und entgegenkommender als gedacht. Können doch beide Welten, die der Bildermacher und die der Bilderverkäufer, nur im offenen Dialog miteinander existieren. Denn letztlich leben beide von der Begeisterung ihrer Zuschauer. Das verdeutlichte Ehrengast Brian Rose von der britischen GTC in seiner bewegenden Gratulationsrede anhand einer wunderbaren Anekdote aus seiner beruflichen Anfangszeit und seines Aufrufs zur internationalen Zusammenarbeit aller europäischer Kamera-Verbände.

Über die Schulter und zurück in die Zukunft
Im Rahmen des feierlichen Abendprogrammes gab nicht nur der geschäftsführende Vorstand Einblicke in seine Arbeit, auch die Leiter ausgewählter Ressorts berichteten zum aktuellen Entwicklungsstand unserer gemeinsamen Projekte. In der hochkomplexen und dazu ehrenamtlichen Verbandsarbeit erweitert sich jedes Thema gern in die Breite und erfordert unbedingt die Mitarbeit mehrerer Kräfte. Denn aus jeder Frage erwachsen, während man noch die Antwort notiert, schon wieder fünf neue Fragen. Unsere Neigung, vorwiegend das zu sehen, was noch zu tun ist, mag Ausdruck der Motivation sein, die Dinge anzupacken. Unser aller Herausforderung liegt darin, die Dinge und die zahlreichen Aktivitäten in die Reihe zu bringen. Hart an der Sache zu bleiben und gleichzeitig Vernunft walten zu lassen. Schließlich kann und muss alles – vor dem Hintergrund der verfügbaren zeitlichen und personellen Ressourcen – nacheinander angegangen werden.

Eines ist klar: Wollen wir unserer Arbeitsrealität auf Augenhöhe begegnen, bedarf es kontinuierlicher Unterstützung. Wollen wir unwillkommenen Veränderungen planvoll begegnen, müssen wir zusammenstehen und begreifen, dass wir mehr sind als die Summe der einzelnen Teile. Ein Bundesverband kann nur Mitglieder vertreten, die hinter ihm stehen. Die in einen offenen Dialog eintreten und aktiv mitgestalten und die die gemeinsamen Ziele mittragen. Wir haben euch während der Jubiläumsfeier bereits gedankt und wiederholen gerne: Danke, dass ihr da und dabei seid!


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Mitglieder zeigen Gesicht

Seit Ende letzten Jahres ist unsere neue Aktion „Ich bin im BVFK, weil…“ online.

Vielleicht habt ihr es schon auf unserer Website gesehen: BVFK Mitglieder zeigen Gesicht und teilen mit, warum sie in diesem Verband sind.

www.bvfk.tv/fotokampagne

In einem Berufsverband geht es zwar oft um Informationen, Hintergründe, Fakten, Probleme, Strukturen, Organisation, Finanzen, Technik, Material u.v.m. – aber letztlich sind wir ein Zusammenschluss von Menschen. Menschen, die gute Gründe haben, sich zusammenzuschließen! Und das wollen wir auch jedem Besucher auf unserer Website sichtbar machen und zum Ausdruck bringen. Einige haben bereits den Anfang gemacht. Es sollen aber noch viel mehr werden!

Seid ihr auch dabei und zeigt Gesicht für den BVFK? Alle Mitglieder – Kameraleute sowie Assistenten/innen-sind gern gesehen – buchstäblich!

Meldet euch doch einfach unter

info@bvfk

und wir teilen euch mit, wie es geht. Alles, was ihr braucht, ist ein Foto und eine Aussage – von euch persönlich. Je mehr wir uns zeigen, desto sichtbarer sind wir auch als Menschen und Personen, die einen Beruf ausüben – und nicht nur als Techniker, Dienstleister, Arbeitnehmer und angeblich „zu teures Personal“. Und als Menschen liefern wir auch die Gründe, mit denen wir noch mehr Mitglieder für unseren Verband gewinnen können. Wenn wir mehr Gesicht zeigen, dann werden wir auch mehr.

In diesem Sinne danken wir allen sehr, die im ersten Anlauf mitgemacht haben!


Social Media Aktivitäten des BVFK


Seit einiger Zeit haben wir unsere Präsenz auf den Social Media Plattformen verstärkt. Auf Facebook, Twitter, LinkedIn, Google+ und Xing ist der BVFK mit dabei.

Es gibt bereits etliche Follower und Diskussionen, die dort nicht nur mit Mitgliedern geführt werden. Social Media ist als Kommunikationsmedium für uns sehr wertvoll und ein großes Plus. Es will aber auch kontinuierlich gepflegt und mit Inhalten beliefert sein. Bislang tat dies Eugen Gross, der es dankenswerterweise schaffte, unsere SoMe-Aktivitäten zu bündeln und gleichzeitig breiter aufzustellen. Kürzlich startete dort unsere „Wusstest Du…?“-Kampagne, in der wir die vielen Facetten unserer Verbandsarbeit häppchenweise und vor allem mit Hilfe direkter Links zu den entsprechenden Seiten auf unserer Homepage besser zugänglich darstellen möchten. Ein Beispiel:

In regelmäßigen Abständen posten wir diese Hinweise und schaffen so vielleicht mehr Aufmerksamkeit für den BVFK und unsere vielfältigen und ständig wachsenden Inhalte, die teils für alle, teils nur für Mitglieder auf der Website www.bvfk.tv jederzeit abrufbar sind. Ganz im Sinne von: man muss nicht alles wissen – aber man muss wissen wo’s steht!

Wegen der erfreulichen Entwicklung bei Facebook und Co. hoffen wir auch hier auf eure zukünftige Mitarbeit als Moderator/in. Wir brauchen dringend „Spezialisten“, die sich im Bereich Social Media engagieren wollen und sich die nötige Arbeit teilen. Das ist letztlich vom Aufwand her überschaubar – was zählt ist die Kontinuität. Wer von euch fühlt sich angesprochen?
Meldet euch bitte unter:
socialmedia@bvfk.tv


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Thema „Haftung und Verantwortung"


Immer wieder hört man in der Branche den Satz „Da passiert schon nichts“ oder „Wird schon gut gehen“. Ein nicht selten verhängnisvoller Irrtum.

Oft besteht die Befürchtung keinen Job mehr zu bekommen, wenn man in heikler Situation zur Vernunft aufruft und risikoreiches Handeln vielleicht sogar ablehnt. Und manchmal lässt man sich dann doch dazu überreden. Und das hat dann für den einzelnen persönliche und teils gravierende Konsequenzen.

Wir haben vor, die Risiken der täglichen Arbeit einmal zusammenzutragen und zu bewerten. Wir wollen den juristischen Hintergrund unseres Berufsalltages unter diesem Aspekt beleuchten. Dazu sammeln wir ab sofort Fälle, die sich wirklich ereignet haben – keine juristischen Abhandlungen über eine mögliche Situation, sondern konkrete Schadenfälle und Risikosituationen, die ihr erlebt habt.
Schreibt uns auch, welche Konsequenzen die Vorfälle hatten und welche Lage zu der Risikosituation oder zu dem Schaden führte! Wir werden die realen Fälle zusammenstellen und sie dann mit Hilfe eines juristischen Experten kommentieren.

Denn jede/r im BVFK sollte sich ein Bild davon machen können, was wirklich passiert, wenn es eben mal nicht gut geht!

Bitte schickt eure Fallbeispiele an recht@bvfk.tv
Anonymisierung ist natürlich garantiert!

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Berufskodex


Wie bereits berichtet hatte sich letztes Jahr eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich um die Erstellung eines Berufskodex für unseren Verband gekümmert hat.

Der Auftrag dazu kam aus der letzten Mitgliederversammlung und wurde nun umgesetzt. Das Gremium legte nach intensiver Befassung, u.a. auch mit den Leitbildern verwandter Berufe und Organisationen, nun dem Vorstand ein „LEITBILD FÜR VERANTWORTLICHES HANDELN IM KAMERABERUF“ vor, in dem maßgebliche Grundsätze des Kameraberufes formuliert sind, die als gemeinsamer Nenner innerhalb des Verbandes verstanden werden wollen. Der Vorstand hat diesen Text nun zur Vorlage und Abstimmung genehmigt. Auf der kommenden Mitgliederversammlung in 2015 kann er als allgemein verbindlicher Kodex für die Mitgliedschaft im BVFK beschlossen werden. Den genauen Wortlaut des „LEITBILDES“ könnt ihr bereits jetzt im Mitgliederbereich – im geschützten Bereich – auf unserer Website einsehen:
(zuvor Login erforderlich) BVFK Leitbild


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Reform in der KSK ab 2015


Im Juli 2013 rief eine BVFK-Infomail zu zahlreicher Beteiligung an einer Petition zur Rettung der Künstlersozialkasse (KSK) auf.


Die viel zu geringe Zahl der freiwilligen Beitragszahler ließ den Prozentsatz des Verwerterbeitrages bis auf 5,2 Prozent steigen, was in bestimmten politischen Kreisen bereits zur wirtschaftlichen Infragestellung der KSK führte.

Text: Petition 43188
Der Deutsche Bundestag möge die Deutsche Rentenversicherung gesetzlich dazu verpflichten, im Rahmen ihrer Betriebsprüfungen - spätestens alle vier Jahre - zu kontrollieren, ob die Unternehmen, die freischaffende Künstler und/oder freischaffende lehrende Künstler beschäftigen, ihrer Abgabeverpflichtung nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz nachgekommen sind.

Die Petition war erfolgreich:
Ab dem 1.1.2015 erhöht die DRV die Zahl der Prüfungen abgabepflichtiger Betriebe, die Ihre Erlöse aus künstlerischer Leistung generieren.

In einigen Regionen haben wir mit anwaltlicher Hilfe Informationsabende veranstaltet. Hier die wichtigsten Informationen, kurz zusammengefasst:
Um mehr Unternehmen zu erfassen, wurde die Zuständigkeit zur Prüfung der Abgabepflicht schon 2007 weitgehend von der Künstlersozialkasse (KSK) auf die Rentenversicherung übertragen. Ab dem 1.1.2015 soll durch ein effizienteres Prüfverfahren die Information von Unternehmen und die Erhöhung von Busgeldern zu mehr Abgabegerechtigkeit und zu einer Stabilisierung des Abgabesatzes führen.

In der Praxis wird das folgendes bedeuten:
   mindestens alle vier Jahre bei schon erfassten Arbeitgebern
   mindestens alle vier Jahre bei allen Arbeitgebern mit mehr als 19 Beschäftigten
   mindestens 40% der Arbeitgeber mit weniger als 20 Beschäftigten

Dies wird vermutlich 400.000 Prüfungen pro Jahr bedeuten.

Alle Arbeitgeber mit weniger als 20 Beschäftigten erhalten nach einer Prüfankündigung für eine Betriebsprüfung Hinweise zur Künstlersozialabgabe (KSA) und müssen deren Erhalt bestätigen und erklären, abgabepflichtige Sachverhalte (z.B. die Buchung eines/r freien Kameramanns/frau) zu melden. Wird dies ignoriert, muss unverzüglich geprüft werden. Die Verjährungsfrist beträgt 5 Jahre. Für vorsätzliche oder fahrlässige Pflichtverletzung der KSA Meldungen können Busgelder bis 50,000€ verhängt werden.

Die Geringfügigkeitsgrenze für abgebepflichtige puplizistische oder künstlerische Tätigkeiten liegt bei 450€ pro Jahr und ist abgabefrei.

Auch, wenn eine Abgabepflicht immer eher negativ wahrgenommen wird, ist sie der einzige Weg zum Erhalt des Künstlersozialversicherunsgssystems und natürlich grundsätzlich auf große Verwerter künstlerischer Leistungen ausgerichtet.
Unsere Empfehlung ist, sich mit der Abgabepflicht auseinanderzusetzen, wenn man künstlerische oder publizistische Leistungen in Anspruch genommen hat. Darunter fallen auch Leistungen für Grafiker, die die eigene Homepage gestaltet haben, Texter die den Text dafür geschrieben haben etc., die dafür ein Entgelt in Rechnung gestellt haben.

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Betriebliche Altersvorsorge für Freie


Als Berufsverband gilt unser Augenmerk auch der sozialen Absicherung der Kolleginnen und Kollegen.

Hinsichtlich freier und zeitweiser Tätigkeit, deren Ergebnis die Ausstrahlung in Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten ist, gibt es die Pensionskasse Rundfunk (www.pensionskasse-rundfunk.de) als eine Möglichkeit der ergänzenden Altersvorsorge. Eine Altersvorsorge, die neben dem Eigenanteil auch einen Anteil des Auftraggebers beinhaltet. Allerdings ist die Bezuschussung auf freiwilliger Basis.

Als Mitglied der Pensionskasse Rundfunk erhält man einen Zuschuss von mindestens 4 und maximal 7 Prozent des Honorars. Die Umsetzung dieses Verfahrens ist unkompliziert und funktioniert in der Regel reibungslos. Darüber hinaus gibt es weitere sogenannte Anstaltsmitglieder, inzwischen mehr als 300 Produktionsfirmen.

Dort erhält der/die Kameramann/frau als Rechnungssteller/in den entsprechenden Zuschuss von 7%. Der reduzierte Satz von 4 % kommt dann zum Tragen, wenn für das Pensionskassenmitglied Beiträge entweder für die Rentenversicherung oder die Künstlersozialkasse gezahlt werden.

Dass sich hier Verifizierungslücken ergeben, da Beiträge für die KSK nicht personengebunden berechnet werden, ist wahrscheinlich. Zudem besteht tendenziell die Gefahr, dass sich die Fernsehanstalten durch Vergabe von Produktionen an Nicht-Anstaltsmitglieder der Verpflichtung entziehen, den betrieblichen Teil der Altersvorsorge zu übernehmen. Wir behandeln dieses Thema in den Regionaltreffen und prüfen die Mittel der Durchsetzbarkeit.

Der BVFK engagiert sich für die Durchsetzung der Ansprüche gegenüber den Fernsehanstalten, auch wenn die Tätigkeit indirekt über einen Dienstleister gebucht und abgerechnet wurde.

Siehe dazu auch die externe Veranstaltung am 09. Februar:
www.bvfk.tv/extveranstaltungen/32

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Aufruf an Assistentinnen und Assistenten


Schon öfter wurde an uns über Mitglieder herangetragen, dass sich die Assistentinnen und Assistenten im Verband gerne mehr wahrgenommen fühlen würden.

Als Berufsverband für Kameraleute, der offen ist für die Berufsgruppe der Assistenten/innen, ist es uns ein Anliegen, auch deren Interessen in den Fokus zu rücken. Dazu sollten wir mehr ins Gespräch und in Kontakt kommen. Was bewegt euch und welche Themen, die euch besonders interessieren, können wir in der Verbandsarbeit künftig noch mehr und auch aus eurer Perspektive beleuchten?

Wir möchten alle Assistenten und Assistentinnen im Verband aufrufen, sich sichtbarer, oder auch hörbarer zu machen! Vielleicht habt ihr eigene Ideen für Symposien oder Workshops. Oder jemand von euch möchte einmal einen Artikel für unseren gemeinsamen Newsletter schreiben. Hoch erfreut wären wir auch, wenn sich einige von euch melden würden, um bei der konkreten Verbandsarbeit mitzumachen. Nicht zuletzt sei auch auf unsere Assistenten/innen-Zertifizierung hingewiesen, die in Arbeit ist und die ein großer Schritt auch in der Definition eures Berufsbildes bedeuten wird.

Also: wir wollen euch nicht nur ansprechen, sondern auch zum Mitmachen und Mitgestalten aufrufen. Bitte nehmt an den Regionaltreffen teil und kontaktiert uns in eurem eigenen Interesse!


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Hotline Aufruf


Wegen mangelnder Rückmeldungen wiederholen wir unseren Aufruf vom letzten Newsletter:
Wir brauchen deine Hilfe – damit die Hotline hot bleibt!

Du stehst am Set, hast ein Problem mit Deiner Kamera, und das Manual liegt zuhause im Schrank. Dann ist es wichtig zu wissen, wen man anrufen kann – die BVFK-Hotline nämlich. Hier melden sich Kollegen und Kolleginnen, die sich um dein Problem kümmern, eine Antwort wissen oder einen Expertenkontakt vermitteln.

Um dieses Angebot dauerhaft aufrecht zu halten, brauchen wir deine aktive Mitarbeit. Wir suchen dringend nach weiteren Hotlinern! Der Aufwand ist überschaubar: Es reicht schon aus, wenn du telefonisch erreichbar bist – genau die richtige Aufgabe für Tage, an denen du dein Equipment wartest oder Rechnungen schreibst. Wann und wie oft du bei der Hotline aktiv wirst, bestimmst du selbst. Und wenn dir kurzfristig ein Dreh dazwischen kommt, ist auch das kein Problem.

Hilf mit und verstärke unser Hotline-Team – es könnte auch dir einmal nützlich sein!
Kontakt, Fragen, weitere Infos (natürlich ohne Verpflichtung für dich): hotline@bvfk.tv
oder telefonisch bei Stefan Neudeck: 0178/5298991

Außerdem machen wir natürlich gerne auch für hilfesuchende Mitglieder auf unsere BVFK Hotline aufmerksam. Seit einiger Zeit schon ist sie in Betrieb und ist wirklich einzigartig. Hier steht wie’s geht:
www.bvfk.tv/service/hotline

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Neues Fördermitglied ARRI

Zum Schluss noch eine gute Nachricht: Wir haben ein neues Fördermitglied.

Nach Gesprächen im Anschluss an unsere 5-Jahres-Feier haben wir ARRI als zukünftigen Förderer des BVFK gewinnen können. Darüber freuen wir uns sehr und sind gespannt auf die zukünftige, konstruktive Zusammenarbeit, die wir in beiderseitigem Interesse gestalten werden.

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Termine

Aktuelle Termine von Veranstaltungen findet ihr auf unserer Website unter:

www.bvfk.tv/veranstaltungen       (BVFK-Veranstaltungen)

www.bvfk.tv/extveranstaltungen (Externe Veranstaltungen)



Fragen zum Newsletter?

Bei Fragen zum Newsletter oder zur Homepage wendet euch gerne an


                     newsletter@bvfk.tv


Die Verlinkungen in unseren Newslettern verweisen teilweise auf die internen, nur für Mitglieder einsehbaren Seiten. Daher ist ein Einloggen dazu erforderlich. Am besten also bereits vorher auf www.bvfk.tv/login einloggen und dann erst den Link im Newsletter anklicken – dann landet ihr direkt auf der richtigen Seite!

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Wenn Sie diese E-Mail (an: christoph.toelle@bvfk.tv) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

 

BVFK Bundesverband der Fernsehkameraleute
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
Deutschland
www.bvfk.tv
info@bvfk.tv