Über 200.000 Inhalte, rund 300 „Highlights“ im Jahr: Wie wählt die ARD aus, was sie in ihrer Mediathek anpreist?
Welche Sendungen stellt die ARD in ihrer Mediathek ganz groß aus? Das haben wir vier Monate lang analysiert – und die Verantwortlichen gefragt, wie und warum sie auswählen, was sie prominent bewerben […]
Die größte eigene Bühne, die die ARD in der Online-Welt hat, heißt intern auch so: „Stage“. Es sind die ein bis zwei Handvoll Sendungen, die oben auf der Startseite der ARD-Mediathek durchblättern. Der erste Platz, also die Sendung, die sofort beim Aufruf der Seite zu sehen ist, ist das Gegenstück zur 20:15-Uhr-Primetime. Wer es hierhin schafft, landet nicht automatisch einen Publikumserfolg – hat aber die größte Chance darauf. […]
Wie viel mehr Zuschauer ein Platz auf der „Stage“ bringt, wollen die Verantwortlichen nicht verraten. […]
Rund 300 originäre Mediathek-Highlights sollen jährlich entstehen. […]
Das Zauberwort bei der Kuratierung heißt „plattform-promotend“. Um dieses Label zu bekommen und als „Highlight“ behandelt zu werden, muss ein Inhalt strenge Kriterien erfüllen. […]
Neben der absoluten Zahl der Zuschauer gehe es vor allem auch um deren Alter: „Unser Ziel ist es, mit dem, was wir in der Mediathek machen, komplementär zu sein zu unserem Fernsehprogramm – das heißt auch, wir wollen in der Mediathek eine jüngere Nutzerschaft als im klassischen Fernsehen erreichen. (Mehr unter: ARD, ZDF, Deutschlandradio)
Quelle: DIMBB Medien