Aus DFL e.V. und DFL GmbH werden ab der kommenden Saison Bundesliga e.V. und Bundesliga GmbH. Offiziell geht es um klare Absenderschaft, internationale Verständlichkeit, Abgrenzung zum DFB und eine stärkere Dachmarke. Tatsächlich ist die Umbenennung vor allem eine Konsequenz. Denn die Liga weiß sehr genau, wo ihr größtes Wachstumsproblem liegt. Im Ausland. Im Inland steht die Bundesliga weiter ordentlich da. Die nationalen Medienrechte bringen ab 2025/26 bekanntlich 1,121 Milliarden Euro pro Saison. Das ist robust, das ist belastbar, das ist europäische Spitzengruppe. International dagegen bleibt die Bundesliga nur unteres Mittelmaß. Während die Premier League im Ausland inzwischen sogar mehr erlöst als im Heimatmarkt (rund 2,1 Milliarden Pfund pro Jahr international gegenüber etwa 1,67 Milliarden Pfund national), während auch LaLiga dort längst eine ganz andere Flughöhe erreicht hat, bleibt die Bundesliga im globalen Rechtegeschäft klar unter ihren Möglichkeiten (international liegt die Bundesliga je nach Quelle nur bei rund 200 bis 240 Millionen Euro pro Jahr). Warum? Nicht nur wegen des Geldes, das anderswo fließt. Nicht nur wegen der Stars. Natürlich hilft es, wenn in England die größten Gehälter gezahlt werden und die teuersten Kader spielen. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die Premier League verkauft nicht einfach Fußball, sondern Woche für Woche ein internationales Premium-Ereignis. Mehr globale Klubmarken (es stehen sechs (!) englische Teams im Champions League Achtelfinale), mehr große Spiele, mehr Dauer-Drama.
https://www.dwdl.de/meinungen/105766/die_ohne_bromance_aber_mit_dubai_und_bundesliga/
Quelle: DIMBB-Medien










