Giordanis Reset: Analyse statt Anarchie bei ProSiebenSat.1
Vor zwölf Monaten regierte Anarchie bei ProSiebenSat.1: Content-Klau, medienpolitischer Zwist und Abwehrkampf einer Übernahme bremsten den TV-Konzern aus Unterföhring. Letztere wurde vollzogen – und der neue P7S1-CEO Marco Giordani schlägt seriösere Töne an.
https://www.dwdl.de/nachrichten/105462/giordanis_reset_analyse_statt_anarchie_bei_prosiebensat1/
Lineares TV hat für ProSiebenSat.1 wieder höhere Priorität als Joyn.
Die neue Führung von ProSiebenSat.1 stellt den Streamingdienst Joyn nicht mehr wie bisher in den Mittelpunkt allen Handelns, berichtet “DWDL”-Chefredakteur Thomas Lückerath vom Presse-Neujahrsempfang des TV-Konzerns. Der neue, vom italienischen Mehrheitseigentümer MFE eingesetzte CEO Marco Giordani (Foto) sagt bei seinem ersten Auftritt, die linearen TV-Sender hätten “klare Priorität”. Joyn sei erst “unmittelbar danach unsere zweite Priorität”. Zur Finanzierung wolle ProSiebenSat.1 künftig auf einen Mix aus Werbung, Bezahl-Angeboten und einem intensiveren Distributionsgeschäft setzen. Dazu gehört auch die Kooperation mit der Deutschen Telekom, die Joyn-Inhalte über ihre Plattform MagentaTV verbreitet. “Wir können nicht so tun, als würden die Menschen, die unsere Inhalte konsumieren, das nur auf Joyn tun”, so Giordani. Man wolle “keine Quelle der Monetarisierung ungenutzt lassen”.
https://www.turi2.de/aktuell/lineares-tv-hat-fuer-prosiebensat-1-wieder-hoehere-prioritaet-als-joyn/
Quelle: DIMBB Medien








