Auszeichnung für die Stoffidee „Ich will etwas, das nur mir gehört“ – ZDF/Das kleine Fernsehspiel vergibt zweiten Förderpreis zur Treatment-Entwicklung
Maja Bresink hat am Samstag, 24. Januar 2026, beim Filmfestival Max Ophüls Preis den „Treatment Development – ZDF/Das kleine Fernsehspiel“-Preis erhalten. Ausgezeichnet wurde ihre Stoffidee „Ich will etwas, das nur mir gehört“. Die Ehrung umfasst einen Entwicklungsvertrag über 10.000 Euro zur Ausarbeitung eines Treatment-Konzepts für einen langen Debütfilm.
Emotionaler Stoff über unerfüllten Kinderwunsch
Das Projekt erzählt die Geschichte einer Frau mit unerfülltem Kinderwunsch. Die Jury hob die emotionale Dringlichkeit des Stoffes sowie dessen dramaturgische Herausforderung hervor. Bresinks Konzept sei konfliktbereit, durchdringe emotionale Abgründe und strebe zugleich nach Trost. Die Jury zeigte sich überzeugt von der Umsetzungskompetenz der Autorin.
Insgesamt 26 Stoffideen ehemaliger Festivalteilnehmerinnen und -teilnehmer waren für die Auszeichnung eingereicht worden. Fünf davon nominierte eine dreiköpfige Jury für die Endauswahl. Die Nominierten wurden während der Festivalwoche vom 19. bis 24. Januar 2026 nach Saarbrücken eingeladen. Dort führten sie Gespräche mit Loren Müller und Jakob Zimmermann von der ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel, die anschließend das Gewinnerprojekt bestimmten.
Der Preis „Max Ophüls Preis: Treatment Development – ZDF/Das kleine Fernsehspiel“ wurde im November 2024 von der Festivalleitung und der ZDF-Redaktion initiiert. Ziel ist die gezielte Förderung filmischer Nachwuchsstimmen durch finanzielle und redaktionelle Unterstützung bei der Stoffentwicklung. Die diesjährige Verleihung war die zweite Ausgabe der Initiative.
Weitere Auszeichnungen für ZDF-Produktionen
Neben dem Treatment-Development-Preis vergaben ZDF/Das kleine Fernsehspiel und der Saarländische Rundfunk erneut den Fritz-Raff-Drehbuchpreis. Dieser ging in der mit 13.000 Euro dotierten Kategorie „Bestes Drehbuch“ an Ali Tamim für „Noah“. Zudem wurden zwei Koproduktionen des ZDF beim Max Ophüls Festival 2026 ausgezeichnet: „Wovon sollen wir träumen“ von Milena Aboyan und Constantin Hatz erhielt sowohl den „Publikumspreis Spielfilm“ als auch den „Preis der ökumenischen Jury“. Der „Publikumspreis Dokumentarfilm“ ging an „Eine Krankheit wie ein Gedicht“ von Jelena Ilić.
Foto: ZDF/Brand New Media










