Kann sich Europa medientechnologisch gegenüber den digitalen Giganten behaupten, wenn die notwendigen Investitionen global agierenden Geschäftsmodellen überlassen bleiben, während die europäische Medieninfrastruktur nicht gestärkt, sondern im Gegenteil durch Ressourcenkürzungen massiv eingeschränkt wird? Erodiert mit der dramatischen Schwächung des Qualitätsjournalismus nicht zugleich die Grundlage funktionierender Demokratie, die auf überprüfbarer Information beruht und nicht auf Fake News und Hate Speech, auf qualifizierten Journalist:innen und nicht auf unkontrollierbarer künstlicher Intelligenz?
Diesen Fragen widmen sich im folgenden Band insgesamt 18 europäische Medienexpert:innen. Sie analysieren die Folgen der medienwirtschaftlichen Transformation, vermitteln einen europaweiten Überblick über die Folgen der Ressourcenkürzungen, skizzieren den Abwehrkampf der Schweizer SRG gegen die „Halbierungsinitiative“ ebenso wie die aktuelle Lage in Deutschland, Österreich, Frankreich und den Ländern Südosteuropas.
Das Spektrum betroffener Länder und Medienunternehmen ist damit längst nicht vollständig, die Analysen geben aber Einblick in die medienwirtschaftliche Realität öffentlich-rechtlicher Medien in Europa.
Weggekürzt. Sparen in der Medienwelt. Was auf dem Spiel steht. (ORF-TEXTE 30)
https://zukunft.orf.at/show_content.php?sid=147&pvi_id=2543&pvi_medientyp=t&oti_tag=Texte
Quelle: DIMBB Medien









