ver.di fordert Schutzkodex im ÖRR
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert von ARD, ZDF und Deutschlandradio den Schutz von Journalist*innen einen entscheidenden Schritt voranzubringen: Bisher hat sich noch keine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt dem Schutzkodex angeschlossen. In vielen anderen Medienhäusern gelten die Regelungen des „Schutzkodex“ für Medienschaffende allerdings längst.
ver.di regt konkrete Verhandlungen auf Senderebene der Öffentliche-Rechtlichen zwischen Personalräten und Senderleitungen zum flächendeckenden Ausbau der Schutzstrukturen an – ausdrücklich auch für freie Kolleginnen und Kollegen.
„Pressefreiheit ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Sie beginnt mit dem umfassenden Schutz Medienschaffender. Und der muss aktiv im Arbeitsalltag durchgesetzt werden“, betont Christoph Schmitz-Dethlefsen, für Medien zuständiges Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. „Mit einer Musterdienstvereinbarung geben wir Personalrätinnen und Personalräten sowie den Sendern ein Instrument an die Hand, um verbindliche Schutzstandards im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu verankern.“
https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/ver-di-fordert-schutzkodex-im-oerr-106885/
Schutzkodex: Ein wichtiges Signal für die Pressefreiheit
https://mmm.verdi.de/beruf/schutzkodex-ein-wichtiges-signal-fuer-die-pressefreiheit-78765
Quelle_ DIMBB Media
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