Der WDR meldet für das Jahr 2025 positive Geschäftsergebnisse. Das Plus in der Finanzrechnung war größer als im Betriebshaushalt, weil angesparte Rundfunkbeitrags-Rücklagen aufgelöst wurden.
Der Westdeutsche Rundfunk hat 2025 in der Betriebshaushaltsrechnung ein positives Ergebnis von 54,5 Millionen Euro erzielt. Erträgen von rund 1,635 Milliarden Euro standen Aufwendungen von 1,581 Milliarden Euro gegenüber, wie aus dem Jahresabschluss hervorgeht, der im Internet veröffentlicht wurde. Die Erträge aus Rundfunkbeiträgen machten mit 1,264 Milliarden Euro den größten Posten bei den Einnahmen aus, hier ist allerdings auch der gesetzlich vorgeschriebene Anteil zur Finanzierung der Landesmedienanstalten enthalten (1,9 Prozent). Bei den Ausgaben waren die Personalkosten der größte Block: Für Arbeitsentgelte und Pensionsverpflichtungen beim fest angestellten Personal gab der WDR 2025 gut 545 Millionen Euro aus. […]
Grund für den hohen Überschuss sei die Auflösung der in den Vorjahren in einer Rücklage angesparten Beitragsmehrerträge. Diese Mittel trügen zur Beitragsstabilität in der aktuellen Rundfunkbeitragsperiode von 2025 bis 2028 bei.
Quelle: DIMBB Medien






