21. Oktober 2026

Streaming überholt 2026 erstmals lineare Umsätze in Deutschland

Der deutsche Audio- und Bewegtbildmarkt wächst auch 2026, doch während Streaming erstmals mehr als die Hälfte der Umsätze ausmacht, verlieren lineare Angebote laut Herbstprognose von VAUNET weiter Werbeumsätze deutlich. Es profitieren hingegen Tech-Konzerne […]

Demnach werden die Umsätze mit Audio- und audiovisuellen Medienangeboten in Deutschland in diesem Jahr voraussichtlich um 1,8 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro steigen. Im Vorjahr waren es noch 16,0 Milliarden Euro.

Das Wachstum wird allerdings ausschließlich von Streamingangeboten getragen, während die klassischen Mediensegmente weiter unter Druck stehen: Insgesamt werden die Streamingumsätze aus Werbung und Abos laut VAUNET-Prognose in diesem Jahr 8,6 Milliarden Euro erreichen. Damit steigt ihr Anteil am Gesamtmarkt erstmals auf 52 Prozent. Zum Vergleich: 2019 lag der Streaminganteil noch bei gerade einmal 26 Prozent. Innerhalb von sieben Jahren hat sich der Anteil damit verdoppelt.

Besonders deutlich zeigt sich die gegenläufige Entwicklung auf dem Werbemarkt. Während die gesamten Werbeumsätze mit Audio- und Bewegtbildangeboten 2026 voraussichtlich um 1,8 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro steigen, müssen sowohl das klassische Fernsehen als auch das Radio erneut deutliche Einbußen hinnehmen. Für die TV-Werbung prognostiziert VAUNET einen Rückgang um sechs Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Auch die Radiowerbung verliert sechs Prozent und kommt demnach noch auf 636 Millionen Euro.

https://www.dwdl.de/nachrichten/108273/streaming_ueberholt_2026_erstmals_lineare_umsaetze_in_deutschland/

Quelle DIMBB Medien

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