Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ruft die Beschäftigten des Westdeutschen Rundfunks (WDR) sowie des Beitragsservice zu einem 24-stündigen Warnstreik auf. Der Ausstand beginnt am Montag, 08. Juni 2026, um 02:00 Uhr und endet am Dienstag, 09. Juni 2026, um 02:00 Uhr.
Mit dem Warnstreik erhöht ver.di vor der fünften Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeberseite. Die Tarifverhandlungen im Sender werden am 09. Juni fortgesetzt. Aus Sicht der Gewerkschaft liegt bislang kein Angebot vor, das den wirtschaftlichen Belastungen der Beschäftigten gerecht wird.
„Die Beschäftigten sorgen Tag für Tag für hochwertige Programme, verlässliche Informationen und einen funktionierenden Beitragsservice. Sie erwarten zu Recht ein Angebot, das ihrer Arbeit und den gestiegenen Lebenshaltungskosten Rechnung trägt“, erklärt Christof Büttner, ver.di-Verhandlungsführer.
ver.di fordert eine Erhöhung der Gehälter einschließlich der Sonderzahlungen sowie der Honorare um 7 Prozent, bei Festangestellten mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Für Auszubildende fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 200 Euro pro Monat. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.
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Quelle: DIMBB Medien









