Das Unternehmen hat sich die Übertragungsrechte für die Fußball-WM 2030 gesichert. Die Öffentlich-Rechtlichen hoffen auf Sublizenzen. […]
Sicher ist, dass es auch in vier Jahren WM-Partien im frei empfangbaren Fernsehen geben wird. Das sichert der Medienstaatsvertrag. Das Gesetzeswerk legt in Paragraph 13 unter anderem fest, dass bei einer Fußball-WM „alle Spiele mit deutscher Beteiligung sowie unabhängig von einer deutschen Beteiligung das Eröffnungsspiel, die Halbfinalspiele und das Endspiel“ in einem frei empfangbaren und allgemein zugänglichen Fernsehprogramm laufen müssen.
ARD und ZDF sind auf jeden Fall interessiert. Sie boten bei der Ausschreibung des Weltverbandes FIFA mit, konnten sich jedoch nicht durchsetzen. Jetzt müssen sie wieder auf Sublizenzangebote setzen. „Wir werden sehen, ob die Telekom auch für 2030 Rechte anbietet, und dann entscheiden, ob und – wenn ja – wie wir uns bemühen“, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky auf dpa-Anfrage. […]
Wie bei den WM-Turnieren 2022 und 2026 sind ARD und ZDF – über verschiedene Konstrukte von Sublizenzen – bei der Euro 2028 Partner des Bonner Unternehmens, das als einziger TV-Anbieter alle 51 EM-Partien live zeigen wird. Ein ähnliches Modell ist für das WM-Turnier in vier Jahren denkbar.
Allerdings sind auch zwei andere Sendergruppen als Free-TV-Partner denkbar. Pro Sieben Sat.1 und die RTL-Gruppe werden sicher das Gespräch mit der Telekom suchen. „Wir sind grundsätzlich an allen attraktiven Sportrechten interessiert und schauen sie uns an, wenn sie angeboten werden“, teilte RTL auf die Frage nach den WM-Rechten für 2030 mit.
In Österreich ist das Vergaberennen noch offen
Quelle: DIMBB-Medien










